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Macanita 2023 Douro Rot
Macanita 2023 Douro Rot
Ein Kunstwerk von Antonio vom Douro mit Alten Reben! Ein schnörkellos guter Wein mit ausgewogener Frucht und floralen Noten, sehr ausbalanciert und rund! eine perfekte Vermählung von Frucht und Mineralität mit tiefgründiger Finesse,...
Inhalt 0.75 Liter (22,40 € * / 1 Liter)
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Macanita Reserva Tinto 2022 Douro
Macanita Reserva Tinto 2022 Douro
Macanita Reserva Tinto 2022 Douro ist ein Douro Kunstwerk von Antonio aus Alten Rebstöcken! Vom Jahrgang 2022 habe ich uns ein paar Kisten gesichert.... in weiser Vorraussicht: er erhielt dann 92 Punkte von Robert Parker sehr dicht, sehr...
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24,00 € * 28,00 € *
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Macanita Gouveio branco 2023
Macanita Gouveio branco 2023
Rebsorte Gouveio solo ausgebaut von Joaninha NUR 2300 Flaschen wurden in der Nähe von Poiares in 700 m Höhe gefüllt!! wir haben den neuen 23er Jahrgang!! Von Joaninha alleine gefertigt - hier der neue Jahrgang, einfach toll! dieser Wein...
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25,00 € *
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Macanita Quanto Arinto gosto de ti 2018
Macanita Quanto Arinto gosto de ti 2018
Rebsorte Arinto solo ausgebaut ein Hochgenuß Auch NUR 2000 Flaschen wurden gefüllt!! der 22er Jahrgang bekam gerade 93 Punkte bei Robert Parker! Von den beiden Macanita Geschwistern folgendermassen gefertigt: Handlese in 550 m Höhe im...
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Macanita Viosinho branco 2022
Macanita Viosinho branco 2022
Rebsorte Viosinho solo ausgebaut von Joaninha Erstmals bei uns dieser tolle Wein mit 12,5% nur und viel Frische im Glas NUR 2800 Flaschen wurden in der Nähe von Poiares in 700 m Höhe gefüllt!! Von Joaninha alleine gefertigt ist diese...
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Macanita 2022 Letra F Rotwein
Macanita 2022 Letra F Rotwein
Ein Rotwein alter Reben aus Höhenlagen des Douro der aktuelle 23er Jahrgang erzielte 93 Robert Parker Punkte! Nur 9333 Flaschen! Aus den Höhenlagen des Cima Corgo von 480 bis 720m stammen die Trauben verschiedene rote Sorten und auch...
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Macanita Os Caniveis tinto 2021
Macanita Os Caniveis tinto 2021
Ein Rotwein aus mehr als 17 Rebsorten im alten Mischsatz der aktuelle Nachfolger 22er bekam 94+ Punkte von Robert Parker! die Rebstöcke sind 80 bis 92 Jahre alt und der Ertrag von 1800kg/ha ist sehr sehr wenig das erstaunliche Ergebnis...
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Macanita 2022 As Olgas tinto
Macanita 2022 As Olgas tinto
äusserst rarer Rotwein alter Reben aus Höhenlagen des Douro 95 Punkte Robert Parker! Nur 1200 Flaschen wurden gefüllt Aus den Höhenlagen des Cima Corgo aus Mischsatz der alten Tradition von mehr als 20 Rebsorten aus der Höhe von 480 bis...
Inhalt 0.75 Liter (109,33 € * / 1 Liter)
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Macanita 2022 As Olgas branco
Macanita 2022 As Olgas branco
äusserst rarer Weisswein alter Reben aus Höhenlagen des Douro 93 Robert Parker Punkte! Frühlingsangebot! Nur 1000 Flaschen wurden gefüllt - jede einzelne deswegen nummeriert Aus den Höhenlagen des Cima Corgo aus Mischsatz der alten...
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Macanita Touriga Cima Corgo 2022 Rotwein
Macanita Touriga Cima Corgo 2022 Rotwein
Touriga aus dem Cima Corgo des Douro 2022 jetzt aktuell: 94 Punkte bei Robert Parker! Kein Barrique!! Nur 4000 Flaschen wurden im März 2024 gefüllt, dies ist einer der besten Touriga Rotweine Portugals und er kommt vom Douro. Aus den...
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Macanita Gouveio branco 2019
Macanita Gouveio branco 2019
Rebsorte Gouveio solo ausgebaut von Joaninha NUR 2300 Flaschen wurden in der Nähe von Poiares in 700 m Höhe gefüllt!! Von Joaninha alleine gefertigt - hier der 2019er Jahrgang, einfach toll! dieser Wein ist finessenreich und lagerfähig!...
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Macanita 2022 Letra A Touriga Rotwein
Macanita 2022 Letra A Touriga Rotwein
Macanita 2022 Letra A Touriga Rotwein von besten Lagen des Douro Nur 2666 Flaschen! Aus den Höhenlagen des Cima Corgo von 480 bis 720m stammen die Trauben von den besten Lagen der Touriga Rebsorten reifte der Most in neutralen Barrique...
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Produkte von Macanita Wines

Macanita Wines

António kenn ich nun seit 2007 als er mit David Booth die Fita Preta Wines gegründet hatte. Alles was er anfasst hat Hand und Fuß und Qualität!!! Er hat ein faible für alte Rebsorten, ist ideenreich und innovativ kreativ.

Hier bei Macanita Wines macht er mit seiner Schwester Joana nun am Douro Weine: rebsortenreine Weine wie Gouveio oder Malvasia Fina oder Touriga National oder eben schöne Cuvee mit Sousao und alten Reben.

Das ganze ist ein spannendes neues Projekt der beiden Geschwister. Aus dem Cima Corgo, dem mittleren Teil des Douro nahe des Örtchens Farrao, stammen die roten Trauben. Aus dem Baixa Corgo nahe dem Städtchen Poiares

kommen die weissen Rebsorten wie auch Viosinho und Codega de Larinho aus Höhen um 700m. Immer wieder sind die beiden kreativen Önologen auf der Suche.... werden Sie auch bei uns fündig und probieren Sie!

 Hier seine eigene Pressemitteilung:

ANTÓNIO MAÇANITA
THE SLOW WINES MAKER
Non-conformist, disruptive, difficult, audacious, restless and hot-tempered, these are some of the unconventional adjectives used to describe both António Maçanita, an oenologist and consultant, and the wines he produces. Now 39, Maçanita entered the world of wine in 2000 in the Azores, but it was only in 2004, at the age of 23, that he produced his first vintage. In these 15 years, he has revived abandoned grape varieties, such as Negra Mole in the Algarve and Terrantez do Pico in the Azores. Where others are dismissive, António sees a challenge. Take the example of Branco de Tintas, the first wine he bottled in Portugal and an Alentejan protest wine developed in 2008 when CVRA decided to allow the purchase of white grapes from outside the region. Another momentous creation was Branco de Talha, in 2010, also the first of its kind in Portugal, which revived a Roman winemaking tradition and produced a subsequent renaissance. However, his revolutionary contribution is probably most visible in the Azores - Azorean grapes are today the most expensive in Portugal - where a battle is being waged today to legalise the use of aromatic vines, “beautiful vines, some over 150 years old”, as Maçanita, visibly proud and enthusiastic, describes them.
In 2018, António Maçanita won Revista dos Vinhos’ “Winemaker of the Year” award and Revista Grandes Escolhas’ “Outstanding Contribution Award 2018”. But even his very first wine - PRETA 2004 - was a prize-winner, earning the “Trophy Alentejo” at the International Wine Challenge. In 2016, he also won the magazine Paixão do Vinho’s 10th-anniversary (2006-2016) “Generation 21 Oenologist Trophy”. In the same year, Revista Wine voted Azores Wine Company “Best New Producer”. In 2016, the Azores Wine Company and its three shareholders won the “Project of the Year” and “Entrepreneurs of the Year” awards by 100 Maiores Empresas dos Açores, a magazine produced by Açoriano Oriental – the oldest daily newspaper in Portugal. Two years later, the Revista de Vinhos voted Vinha Centenária, by the Azores Wine Company, one of the “Best Portuguese
Wines 2018”. Every wine produced by António Maçanita, whether in the Alentejo, Douro or Azores, frequently wins over 90 points in Robert Parker’s Wine Advocate, the world’s most important wine classification. António Maçanita produces wines in five different regions, has created three wholly-owned production projects,
supports 12 producers through his consulting firm and puts, anually, 50 signature wines on the market.

Antonio Maçanita: Der visionäre Winzer, der den portugiesischen Wein neu definiert  

I. Einleitung: Ein Querdenker prägt den portugiesischen Weinbau

 António Maçanita wird weithin als eines der jüngsten und produktivsten Talente Portugals anerkannt, oft mit Adjektiven wie „nonkonformistisch, disruptiv, schwierig, kühn, rastlos und aufbrausend“ beschrieben. Seine Arbeit erstreckt sich über die faszinierendsten Regionen des Landes, darunter der abgelegene Azoren-Archipel und die Insel Madeira. Im Laufe seiner Karriere hat er sich von einem „dreisten Emporkömmling, der auf Skepsis stieß“, zu einer Persönlichkeit entwickelt, die „zukünftigen Generationen den Weg geebnet hat“.    

Das Wesen von Maçanitas unverwechselbarem Ansatz liegt in einer einzigartigen Mischung aus Innovation und alter Tradition. Er ist bekannt für seine zukunftsweisenden „Premieren“, wie die Produktion des ersten Blanc de Noirs und des ersten in Amphoren gereiften Weins Portugals, sowie dafür, der erste gewesen zu sein, der Hybridrebsorten auf den Azoren kommerzialisierte, obwohl dies verboten war. Gleichzeitig widmet er sich mit großer Hingabe der Wiederbelebung alter und historischer Praktiken. Seine Kernphilosophien umfassen einen tiefen Respekt vor der Natur, die Pflege des Erbes ohne Sentimentalität, eine absolute Furchtlosigkeit vor dem Scheitern und eine spielerische Erkundung von Ort, Zeit und Technik.    

Die Entwicklung von Maçanitas Karriere, von anfänglicher Skepsis bis hin zum Wegbereiter, offenbart eine bemerkenswerte Wandlung in seiner Wahrnehmung innerhalb der Weinbranche. Es geht nicht nur darum, gute Weine zu produzieren, sondern darum, etablierte Normen herauszufordern und letztlich zu verändern. Sein „nonkonformistischer, disruptiver“ Charakter lässt vermuten, dass er sich nicht einfach an Trends anpasste, sondern diese aktiv mitgestaltete. Dieser Weg vom Außenseiter zum Pionier ist eine aussagekräftige Darstellung seines einzigartigen Einflusses, der über die reine Weinbereitung hinausgeht. Er zeugt von einer tiefen Überzeugung in seine Methoden, die es ihm ermöglichte, anfänglichen Widerstand zu überwinden und letztendlich breite Anerkennung und Einfluss zu gewinnen.    

 

II. Wurzeln und Entwicklung: Von kindlicher Neugier zur globalen Expertise 

António Maçanitas erster Kontakt mit Wein fand bereits im zarten Alter von vier Jahren statt, als er in den Weinbergen spielte, frischen Traubensaft aus den Bottichen trank und in den Kellern seiner Cousins Trauben mit den Füßen stampfte. Diese frühe, praktische Immersion legte den Grundstein für eine lebenslange Leidenschaft für die Landwirtschaft.    

Obwohl er ursprünglich ein stärkeres Interesse an Meeresbiologie, Unterwasserjagd und Surfen zeigte, führte ihn ein Zufall dazu, sich für Agro-Industrial Engineering mit Schwerpunkt Önologie am Instituto Superior de Agronomia (ISA) in Lissabon einzuschreiben. Seine Begeisterung für die Reben war sofort entfacht. Er sammelte wertvolle Erfahrungen und Perspektiven durch Praktika bei renommierten Weingütern weltweit: Merryvale (2001) und Rudd Estate (2002) im Napa Valley, D'Arenberg in Australien (2003) und Château Lynch-Bages in Bordeaux (2003).    

Seine internationalen Erfahrungen prägten seinen Ansatz zutiefst. In Kalifornien erkannte er, was er nicht tun wollte, insbesondere im Hinblick auf "lange Hängezeiten" und Bewässerung, die zu überreifen Trauben und unausgewogenen Weinen führen können. In Bordeaux schätzte er die natürliche und unkomplizierte Weinbereitung, einschließlich der Verwendung von Wildhefen und der Schwerkraft statt Pumpen, was er als "sehr inspirierend" empfand und später selbst übernahm. Die australische Weinbereitung, obwohl technologisch fortschrittlich, zeigte ihm einen Fokus auf schnelle Gärung und den Zusatz von Enzymen und Tanninen.    

Maçanitas Weg in die Önologie, der als „Laune des Schicksals“ begann und nicht als direkte, geplante Karriere, ist ein faszinierender Aspekt seiner Geschichte. Dieser „zufällige“ Einstieg, verbunden mit seinen frühen Kindheitserfahrungen des „Fußstampfens von Trauben im Alter von 4 Jahren“ , deutet auf eine tiefe, fast angeborene Verbindung zum Wein hin, die über ein bloßes berufliches Interesse hinausgeht. Seine anschließenden internationalen Praktika in Napa, Bordeaux und Australien verschafften ihm eine vielfältige, vergleichende Perspektive. Dies ermöglichte es ihm, jene Praktiken zu erkennen, die mit seiner aufkommenden Philosophie in Einklang standen. Diese Mischung aus Zufall, früher sensorischer Immersion und kritischer globaler Exposition erlaubte es ihm, eine höchst individuelle und fundierte Weinbereitungsphilosophie zu entwickeln, anstatt einfach einer vorherrschenden Denkrichtung zu folgen. Diese einzigartige Entstehungsgeschichte untermauert seinen „rebellischen, aber nachdenklichen“ Ansatz.    

 

III. Die Maçanita-Philosophie: Non-Intervention, Terroir und Tradition 

Die Weinbereitung bei Maçanita Vinhos zeichnet sich durch einen „minimalistischen, nicht-interventionistischen Ansatz“ aus, bei dem „die Magie in den Weinbergen und den Orten liegt, aus denen die Trauben stammen“. Diese Philosophie wurzelt in einem tiefen Respekt vor der Natur und der Überzeugung, dass „Traditionen nicht zufällig entstehen“. Maçanita strebt danach, „zu verstehen, warum, eine Verbindung zu sehen und aus den gemachten Fehlern zu lernen“.   Sein Ansatz priorisiert die intrinsischen Eigenschaften der Rebsorten und Regionen, anstatt Trends zu folgen. Er beschreibt seine Entscheidung für die Schwerkraft-Fluss-Methode gegenüber Pumpen als „anti-investiv“, da sie ihm eine „bessere Kontrolle über das, was ich tue“ ermöglicht und ihn befähigt, „langsame Weine“ herzustellen. Dieses Bekenntnis zu einem langsameren, bewussteren Prozess ist ein Markenzeichen seiner qualitätsorientierten Philosophie.  Obwohl seine Arbeit auf einer „starken wissenschaftlichen Basis“ beruht , lässt er bei Bedarf auch „die Intuition die Oberhand gewinnen“. Er verbindet Wissenschaft, Geschichte und die Suche nach alten Traditionen. Diese Mischung aus akademischer Fundierung und sensorischer Intuition ermöglicht es ihm, „Stereotypen zu zerschlagen“ und Konventionen zu trotzen.    

Bei Fitapreta wird eine „Zonierungs“-Methode sowohl im Weinbau als auch in der Önologie angewendet, die als „teilen und erobern“ beschrieben wird. Dies bedeutet, dass selbst kleinste Parzellen von Reben im Weinkeller separat bearbeitet werden, um die einzigartigen Eigenschaften jedes Teils des Alentejo-Terroirs vollständig zu erfassen. Dies ermöglicht eine präzise Kontrolle und den Ausdruck individueller Weinbergsparzellen.   Maçanitas „zurückhaltender“ Ansatz ist eine bewusste, fundierte Wahl, die auf historischen Studien und der Überzeugung basiert, dass Traditionen nicht zufällig entstehen , kombiniert mit einer „starken wissenschaftlichen Grundlage“. Dies zeigt, dass sein „Hands-off“-Ansatz nicht auf einem Mangel an technischem Können oder Wissen beruht, sondern vielmehr eine  bewusste, informierte Entscheidung ist, um den intrinsischen Qualitäten der Trauben und des Terroirs mit minimaler Manipulation Ausdruck zu verleihen. Die „anti-investive“ Natur seines „langsamen Weins“ durch die Schwerkraft-Fluss-Methode unterstreicht zusätzlich sein Engagement für Qualität über Effizienz, ein seltenes und hervorstechendes Merkmal in der modernen Weinbereitung. Dieses tiefe Verständnis ermöglicht es ihm, „Stereotypen zu zerschlagen“ und konventionelle Ansätze effektiv in Frage zu stellen.   

IV. Ein Mosaik von Terroirs: Maçanitas multi-regionale Erkundung 

António Maçanita produziert derzeit Wein in mindestens sechs verschiedenen Regionen Portugals: Alentejo, Algarve, Azoren, Douro, Lissabon und Porto Santo/Madeira. Er produziert über 75 Weine unter seinem eigenen Dach und berät zusätzlich mehr als 30 weitere Weingüter. Diese umfassende Erfahrung hat ihn zu einem der herausragendsten Experten für die Weinbedürfnisse ganz Portugals gemacht.    

Ein besonderer Fokus liegt auf extremen und einzigartigen Terroirs:

  • Azoren (Insel Pico): Die Weinbauphilosophie der Azores Wine Company ist tief mit lokalen Traditionen verbunden und bevorzugt einen nicht-interventionistischen Ansatz. Die Reben wachsen unter „extremen Bedingungen“, sehr nah am Meer (50-300 Meter) in vulkanischem Boden, was die Definition von Boden selbst in Frage stellt. Salzwasser sickert unterirdisch ein und mischt sich mit Süßwasser, was eine salzige Kombination ergibt, von der die Rebenwurzeln trinken. Traditionelle Trockenmauern, die „Currais“ (seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe), schützen die Reben vor Wind und Gischt und schaffen ein Mikroklima. Diese einzigartige Umgebung führt zu Weinen, die ein „Spiegel ihres Bodens, Klimas, ihrer Weinbautradition und Kultur“ sind.   

  • Porto Santo/Madeira: Dieses Projekt entstand aus Gesprächen mit dem Sommelier Nuno Faria, der Fotos von alten Reben auf dieser geologisch alten Insel teilte. Nur noch 14 Hektar Weinberge sind erhalten, mit Rebsorten wie Caracol und Listrão (Listan Blanco/Palomino Fino), die von denen der südlichen Iberischen Halbinsel abstammen. Der Weinbau ist biologisch, wenn auch nicht zertifiziert, mit 80 Jahre alten Reben, die bodennah erzogen und durch niedrige Steinmauern („muros de crochet“) geschützt werden. Eine große Herausforderung ist der Mangel an Regen, doch die porösen kalkhaltigen Böden von Porto Santo speichern das wenige, was fällt. Die Weinbereitung erfolgt auf Madeira, wobei die Trauben per Boot transportiert werden.    

  • Douro: Maçanitas Douro-Projekte begannen 2006 mit einem Fokus auf Zonierung, um das Potenzial jeder Parzelle zu verstehen. Er erforscht die „Vielfalt des Terroirs des Douro-Tals in seiner reinsten und treuesten Form“ und umfasst dabei den „Douro der Höhenlagen“, den „heißen Schiefer-Douro“ und den „kalten Granit-Douro“. Er und seine Schwester Joana suchen gezielt „Underdog“-Weinberge auf, wie die als „Letra F“ klassifizierten (weniger begehrenswert aufgrund nördlicher Ausrichtung und hoher Lagen), die zu einem „Magneten für junge Winzer auf der Suche nach Eleganz und Trinkbarkeit“ geworden sind.    

Maçanitas umfassendes Engagement in „mindestens sechs verschiedenen Regionen Portugals“ ist für einen einzelnen Winzer höchst ungewöhnlich. Dies ist nicht nur eine Frage der Produktionserweiterung, sondern eine „rastlose Erkundung Parzelle für Parzelle“ , um eine „eigene Sprache und Persönlichkeit“ aus jeder Ecke des Douro auszudrücken. Seine bewusste Entscheidung, unter „extremen Bedingungen“ wie auf der Insel Pico (Vulkanboden, Gischt, Brackwasser) und im trockenen, kalkhaltigen Porto Santo zu arbeiten, zeigt ein tiefes Engagement, die einzigartigen Ausdrucksformen herausfordernder Terroirs zu präsentieren. Darüber hinaus offenbart sein Fokus auf „Underdog“-Weinberge im Douro einen unkonventionellen Ansatz, der Eleganz und Frische dort sucht, wo andere möglicherweise Einschränkungen sehen. Dieses tiefe Engagement mit vielfältigen und oft schwierigen Terroirs ist ein Hauptgrund für den einzigartigen Charakter seiner Weine.    

V. Hüter des Erbes: Die Förderung vergessener Rebsorten 

Ein Markenzeichen von António Maçanitas Arbeit ist die „Wiederbelebung verlorener, aufgegebener oder unerwünschter Rebsorten oder vergessener Techniken“. Er widmet sich der „Wiederbelebung Dutzender Rebsorten, die seit Jahrhunderten nicht mehr im kommerziellen Weinbau verwendet wurden“.    

Spezifische Beispiele für wiederbelebte Rebsorten sind:

  • Negra Mole: Er produzierte den ersten Wein, der aus dieser Rebsorte an der Algarve abgefüllt wurde.    

  • Terrantez do Pico: Er war an der Wiederbelebung dieser Rebsorte auf den Azoren beteiligt. Die erste Abfüllung erhielt eine Spitzenbewertung vom Wine Spectator.    

  • Arinto dos Açores: Nach seiner Arbeit mit Terrantez do Pico konzentrierte er sich auch auf diese Rebsorte auf den Azoren und trug zu einer „wahren Revolution“ im azoreanischen Weinbau bei.    

  • Andere einzigartige Rebsorten, die er wieder zugänglich gemacht hat, sind Tinta Carvalha, Alicante Branco und Trincadeira das Pratas.    

  • Er kommerzialisierte sogar Hybridrebsorten auf den Azoren, obwohl dies verboten war, und produzierte einen Wein namens „Isabella, A Proibida“.    

Für Maçanita sind diese lokalen Rebsorten „Teil unseres kollektiven Gedächtnisses, und unsere Aufgabe ist es, sie zu bewahren“. Er sieht sie als „Lösung für die Zukunft“ in einem „zunehmend wärmeren Klima“, da sie an ihren Wachstumsort angepasst sind und oft „hohe Säure, weniger Alkohol und geringere Produktivität“ aufweisen.    

Maçanitas umfassende Arbeit bei der Wiederbelebung und Förderung „verlorener, aufgegebener oder unerwünschter Rebsorten“ geht über bloße historische Neugier hinaus. Seine explizite Aussage, dass diese autochthonen Reben eine „Lösung für die Zukunft“ in einem „wärmeren Klima“ sind, aufgrund ihrer „hohen Säure, geringeren Alkohol und geringeren Produktivität“ , positioniert ihn als visionären Führer in Sachen Weinbau-Nachhaltigkeit und Klimaanpassung. Dies ist ein tiefgreifendes, langfristiges Engagement für Biodiversität und regionale Identität, anstatt lediglich Markttrends für populäre internationale Sorten zu folgen. Seine Bereitschaft, „verbotene“ Hybridrebsorten zu kommerzialisieren , unterstreicht zusätzlich seinen rebellischen Geist und seine Hingabe, alle potenziellen Wege für einen einzigartigen Weinausdruck zu erkunden.   

 

Tabelle: Schlüsselrebsorten, die von Antonio Maçanita gefördert werden

Rebsorte

Typ

Aromaprofil

Dichte

Hauptregion(en)

Bemerkenswerte Eigenschaft/Bedeutung

Negra Mole

Rot

Balsamische schwarze Früchte

Hoch

Algarve

Erster abgefüllter Wein aus dieser Sorte

Terrantez do Pico

Weiß

Mineralisch und salzig

Medium

Azoren (Insel Pico)

Wiederbelebte Sorte, Spitzenbewertung vom Wine Spectator

Arinto dos Açores

Weiß

Mineralisch und salzig

Medium

Azoren (Insel Pico)

Beitrag zu einer „wahren Revolution“ im azoreanischen Weinbau

Listrão (Palomino Fino)

Weiß

-

-

Porto Santo - Madeira

Alte Rebsorte, von der Iberischen Halbinsel abstammend

Caracol

Weiß

-

-

Porto Santo - Madeira

Alte Rebsorte, von der Iberischen Halbinsel abstammend

Folgasão

Weiß

Zitrus und Mineralisch

Niedrig

Douro und Madeira

Verleiht Weinen Körper und Intensität

Gouveio

Weiß

Fruchtig und Tee

Medium

Douro und Alentejo

Verleiht Weinen ausgeprägten aromatischen Charakter

Códega do Larinho

Weiß

Floral

Medium

Douro

Verleiht Weinen ausgeprägten aromatischen Charakter

Arinto

Weiß

Zitrus

Medium

Azoren, Insel Pico

Hohe Säure, Alterungspotenzial, vielseitig

Tinta Carvalha

Rot

-

-

Alentejo

Einzigartige, wiederentdeckte Sorte

Alicante Branco

Weiß

Zitrusfrüchte

Niedrig

Alentejo

Einzigartige, wiederentdeckte Sorte

Trincadeira das Pratas

Rot

-

-

Alentejo

Einzigartige, wiederentdeckte Sorte

Isabella

Rot

Tropisch

Hoch

Azoren

Kommerzialisierung einer „verbotenen“ Hybridsorte

Hinweis: Aromaprofil und Dichte sind nicht für alle Rebsorten in den bereitgestellten Informationen detailliert aufgeführt, insbesondere für Caracol und Listrão. 

VI. Innovation und Handwerk: Maçanitas charakteristische Weinbereitungstechniken 

Eine detaillierte Betrachtung seiner unverwechselbaren Methoden zeigt:

  • Schwerkraft-Fluss-Weinbereitung: Maçanita verwendet ausschließlich die Schwerkraft, um Traubenmassen zu bewegen, und vermeidet strikt mechanische Pumpen. Dies verhindert das Quetschen oder Reißen empfindlicher Schalen und vermeidet die Extraktion unerwünschter Aromen und grüner phenolischer Verbindungen. Er betrachtet dies als „anti-investiv“, ermöglicht ihm aber eine bessere Kontrolle und die Produktion von „langsamen Weinen“.   

  • Ganztraubenpressung und Kaltklärung für Weißweine: Bei Weißweinen werden die Trauben oft als ganze Trauben ohne Entrappung gepresst und dann sanft in einer pneumatischen Presse ohne Schwefelzusatz gepresst. Der Wein erfährt eine leichte Oxidation, die nach 24 Stunden in einem gekühlten Edelstahltank verschwindet, was zu einem sehr sauberen Saft und einem reineren Weißwein führt. Die Gärtemperaturen werden niedrig gehalten (12-14 ºC), um Frische und Mineralität zu bewahren.   

  • Spontangärung und Ausbau auf Feinhefe: Indigene Hefepopulationen initiieren die Spontangärung in seinen Rotweinen, eine Methode, die trotz höherer Risiken für „größere aromatische Komplexität“ gewählt wird. Die Weine werden auf der primären Feinhefe gelagert, oft in Edelstahltanks oder neutralen Fässern, um Struktur und Textur aufzubauen.    

  • Pionier der Amphorenreifung (Talha) in Portugal: António Maçanita war der erste, der in Amphoren gereiften Wein in Portugal produzierte. Er experimentierte mit dieser 2000 Jahre alten Tradition und stellte zunächst fest, dass der Wein „ekelhaft“ schmeckte, entdeckte aber später, dass er sich stabilisierte und einzigartige regionale Aromen entwickelte. Er produzierte auch den ersten Weißwein aus Talha im Alentejo.    

  • Produktion des ersten Blanc de Noirs Portugals: Ihm wird die Produktion des ersten Blanc de Noirs Weins Portugals zugeschrieben.    

  • Strategische Kommerzialisierung von Hybridrebsorten: Wie bereits erwähnt, war er der erste, der Hybridrebsorten auf den Azoren kommerzialisierte, selbst wenn dies verboten war.    

  • Integration wissenschaftlicher Forschung: Er hat innovative wissenschaftliche Projekte entwickelt, wie „Gravity-Flow Vs. Pump-Flow Methods“ in den USA und „Volatile Acidity Elimination Combination of Reverse Osmosis and Electrodialysis“. Er brachte auch Luftaufnahmen, angewendet auf Weinberge, nach Portugal und entwickelte ein „Neues Terroir-Konzept“ , und führte genetische Forschungen an Azoren-Rebsorten durch.    

Maçanitas Weinbereitungstechniken sind nicht nur eine Sammlung von Methoden, sondern ein kohärenter Ausdruck seiner Philosophie. Seine Beharrlichkeit bei der „Schwerkraft-Fluss-Methode“ trotz ihres „anti-investiven“ Charakters übersetzt direkt sein Engagement für Reinheit über Effizienz, eine seltene und kühne Wahl. Seine „zukunftsweisenden und spielerischen ‚Premieren‘“ , wie der erste in Amphoren gereifte Wein und der erste Blanc de Noirs in Portugal, zeigen einen kühnen Experimentiergeist. Dies sind keine zufälligen Experimente; sie sind oft durch eine „wissenschaftliche Basis“ und „historische Studien“ fundiert, was eine anspruchsvolle Mischung aus altem Wissen und modernen Erkenntnissen demonstriert. Die Integration wissenschaftlicher Forschung, wie Luftaufnahmen zur Terroir-Analyse und genetische Studien , hebt sein Handwerk über die traditionelle Weinbereitung hinaus und macht seinen Ansatz wirklich einzigartig und intellektuell rigoros.   

Tabelle: Antonio Maçanitas Weinbereitungs-"Premieren" und Innovationen

Innovation/Technik

Beschreibung

Bedeutung

Erster in Amphoren gereifter Wein

Experimentelle Reifung in traditionellen Talha-Amphoren, ursprünglich als „ekelhaft“ empfunden, später stabilisiert und einzigartige regionale Aromen entwickelt.

Erste Einführung dieser 2000 Jahre alten Tradition in Portugal; Wiederbelebung alter Techniken.     

Erster Blanc de Noirs Wein

Produktion eines Weißweins aus roten Trauben.

Pionierarbeit in Portugal, die neue Weinstile etabliert.   

Kommerzialisierung von Hybridrebsorten

Erste Kommerzialisierung von Hybridrebsorten auf den Azoren, obwohl dies verboten war (z.B. „Isabella, A Proibida“).

Herausforderung des Status quo und Erschließung neuer Potenziale für den Weinbau.   

Schwerkraft-Fluss-Weinbereitung

Bewegung der Traubenmassen ausschließlich durch Schwerkraft, Vermeidung mechanischer Pumpen.

Verhindert Schäden an den Schalen, vermeidet unerwünschte Aromen, ermöglicht „langsame Weine“ und bessere Kontrolle.    

Ganztraubenpressung und Kaltklärung (Weißweine)

Sanfte Pressung ganzer Trauben ohne Entrappung, gefolgt von Kaltklärung ohne Schwefelzusatz.

Führt zu reineren Säften und Weinen mit erhaltener Frische und Mineralität.   

Spontangärung und Ausbau auf Feinhefe

Einsatz indigener Hefen für die Gärung und Reifung auf primären Hefen.

Fördert größere aromatische Komplexität und Textur, respektiert das Terroir. 

Luftaufnahmen für Terroir-Analyse

Einführung von Luftaufnahmen im Weinbau zur Entwicklung eines „Neuen Terroir-Konzepts“.

Wissenschaftliche Innovation zur besseren Analyse und Ausdruck des Terroirs. 

Genetische Forschung an Azoren-Rebsorten

Zusammenarbeit mit Biocant zur Erforschung der Genetik von Azoren-Rebsorten.

Beitrag zur wissenschaftlichen Fundierung des Weinbaus und zur Wiederbelebung indigener Sorten. 

 

VII. Das Maçanita-Weinprofil: Eine Symphonie aus Frische, Mineralität und Komplexität

 Ein wiederkehrendes Merkmal in Maçanitas Weinen ist die Harmonie, Eleganz, Fruchtigkeit, lebendige Frische und ausgeprägte Mineralität. António und Joana Maçanita streben danach, „ausgewogene und elegante Weine zu produzieren, einen echten Ausdruck des wahren Douro-Terroirs“. Ihr „primäres Ziel ist die Suche nach Frische und Mineralität“. Die Weißweine von Maçanita Vinhos zielen darauf ab, „die Frucht und Reinheit der Trauben zu respektieren“ und „all die Frische und Mineralität“ zu bewahren. Seine Weine werden als „feiner, eleganter, intensiver. Mit einer Fülle an Frische und Mineralität“ beschrieben.   

Weine von Maçanita Vinhos besitzen ein „großes Lagerpotenzial“. Zum Beispiel können Encruzado-Weine bis zu 10 Jahre lang wunderschön in der Flasche reifen und, wenn sie im Holz ausgebaut oder länger gelagert werden, reichere Aromen wie Haselnuss, Vanille, Honig oder Wachs entwickeln. Der Ausbau auf Feinhefe trägt zu einer „geschmeidigen Textur“ bei.  

Das Zusammenspiel von Terroir, Rebsorte und Weinbereitungsphilosophie prägt den endgültigen Weincharakter. Die „Mischung der Rebsorten“ in alten Weinbergen bringt „eine große Fülle an Farbe, Textur und Säure in den Most“. Sein Ansatz stellt sicher, dass der Wein „so viel von dem Einzigartigen dieses Ortes in sich vereint: Klima, Exposition, Boden, einzigartige Rebsorten und die traditionelle Art der Weinbereitung“. Das Ziel ist es, „die treueste Form dieser über 120 Jahre alten kleinen Weinbergsparzelle in die Flasche zu bringen“.   

Die konsequente Betonung von „Frische und Mineralität“ als „primäres Ziel“ , selbst in wärmeren Regionen wie dem Alentejo , deutet auf eine bewusste stilistische Entscheidung hin. Diese Entscheidung steht im Gegensatz zum Trend zu „reiferen, wärmeren, konzentrierteren“ Weinen. Dies positioniert seine Weine als einen unverwechselbaren Ausdruck des portugiesischen Terroirs, der Eleganz und Ausgewogenheit über reine Kraft stellt. Die Fähigkeit, ein „großes Lagerpotenzial“ zu erreichen, während Frische und Reinheit erhalten bleiben, insbesondere aus vielfältigen und oft „underdog“-Weinbergen , deutet auf eine Meisterschaft im Weinbau und in der Weinbereitung hin. Diese Meisterschaft entlockt den Trauben und dem Land die feinsten Eigenschaften. Dieses raffinierte Profil ist eine direkte Folge seiner nicht-interventionistischen Philosophie und seiner akribischen Liebe zum Detail in jeder Phase.   

VIII. Einfluss und Erbe: Ein Katalysator für den Wandel im portugiesischen Wein 

António Maçanita wurde von Portugals führenden Weinpublikationen zum „Winzer des Jahres“ und zum „Einzigartigsten Winzer“ ernannt. Für seine Arbeit zwischen 2006 und 2016 wurde er zudem als „Winzer der Generation“ ausgezeichnet.    Seine Arbeit mit Rebsorten wie Terrantez do Pico und Arinto dos Açores auf den Azoren wird als „wahre Revolution“ im azoreanischen Weinbau anerkannt. Die Azores Wine Company erhielt 2016 die Auszeichnung „Projekt des Jahres“ und 2018 den Titel „Breakout Producer“.   António ist seit mehr als 13 Jahren als önologischer Berater für Weinproduzenten über seine Beratungsfirma Wine ID tätig. Er bevorzugt die Zusammenarbeit mit anderen, da er glaubt, dass „Menschen unterschiedlich sind. Wir sind in verschiedenen Dingen gut, und wir ergänzen uns gegenseitig“. Dieser kollaborative Ansatz erweitert seinen Einfluss über seine eigenen Projekte hinaus.   

Antonio Maçanita wird als jemand wahrgenommen, der die Komplexität der portugiesischen Weinbautraditionen erfasst und sie „gleichzeitig stilvoll ins 21. Jahrhundert bringt“. Seine Arbeit mit autochthonen Rebsorten ist ein strategischer Schritt für die Zukunft in einem sich erwärmenden Klima. Er ist ein „Provokateur“, der den Status quo in Frage stellt.   

Maçanitas Einfluss reicht weit über seine eigenen gefeierten Weine hinaus. Seine zahlreichen Auszeichnungen als „Winzer des Jahres“ und „Einzigartigster Winzer“ bedeuten nicht nur persönliche Erfolge, sondern auch eine breitere Akzeptanz und Validierung seiner unkonventionellen Methoden durch das portugiesische Weinetablissement. Seine Rolle als „beratender Önologe für über 13 weitere Weingüter“ und die Anerkennung seiner Projekte (z.B. Azores Wine Company als „Projekt des Jahres“ und „Breakout Producer“ ) zeigen einen direkten, greifbaren Einfluss auf die Entwicklung der Branche. Er „ebnet den Weg für zukünftige Generationen“ , indem er die kommerzielle Rentabilität und die kritische Anerkennung demonstriert, die durch einen Fokus auf autochthone Sorten und innovative, terroirgetriebene Techniken möglich sind. Dies positioniert ihn als einen echten Katalysator für Veränderungen, der die Zukunft des portugiesischen Weins mitgestaltet.  

IX. Fazit: Ein Zeugnis von Leidenschaft und Ort 

António Maçanita zeichnet sich durch seinen tiefen Respekt vor Natur und Terroir, sein unermüdliches Streben nach Frische und Mineralität sowie seinen kühnen Innovationsgeist aus, der in einem tiefen wissenschaftlichen und historischen Verständnis verwurzelt ist. Sein einzigartiger Weg vom zufälligen Önologen zum gefeierten Pionier, gepaart mit seinem Engagement für die Wiederbelebung vergessener Rebsorten und der Herausforderung konventioneller Weinbereitung, hebt ihn hervor.  Seine Arbeit ist ein Zeugnis des ungenutzten Potenzials der vielfältigen Terroirs und autochthonen Rebsorten Portugals. Er bereitet nicht nur Wein, sondern definiert neu, was portugiesischer Wein sein kann. Er inspiriert eine neue Generation von Winzern und hebt Portugals Stellung auf der globalen Bühne durch Authentizität, Qualität und eine furchtlose Umarmung von Vergangenheit und Zukunft.

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